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Seniorenbeirat Helsa informiert:

Dialog älterer Mitbürger in Helsa:

„Hier, Schorsche, 'n Tach auh! Höre moh, was iss dass dann mit dem Seniorenbeirat, was bei-ratet der dann? Doh mussde moh Dinnem Nohbern helfen, sprech mäh moh!“

„Also, guten Tag Dir auch, also, die Landesregierung hat gesagt, die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger sollten aus den eigenen Reihen heraus Erfahrungen und Erkenntnisse an die aktive Politik geben können und andererseits auch eine Beratung von Ihresgleichen leisten können. Dafür gibt es extra in der Hessischen Gemeindeordnung die Grundlagen. In deren Paragrafen 5 und 51 steht das. So sollen in allen Gemeinden Seniorenbeiräte aufgestellt werden, die dann „die Gemeinde“ und die Kommunalpolitiker über Belange und Bedürfnisse informieren können und sollen.“

„Ach, iss joh richtich amtlich, sogar mit Paragrafen! Höre moh, hier, muss'de dann dass mit den Mitbürger-innen dauernd saachen? Geht doch so wie früher auh! So, nu moh echt, unn der Beirat in Helse, dass sinn die zwei Nomen, die immer im Blättchen stehn?“

„Also erstens danke, sage nur noch Mitbürger und meine selbstverständlich auch die Damen! Zweitens: Ja, stimmt. Es gibt noch zwei, die müssen aber nicht genannt werden. Aber es müssen mehr Leute den Beirat bilden: Von jedem Ortsteil sollen 2 Personen „in ständiger Besetzung“ mitwirken. Dazu gehören bei den Sitzungen des Beirats jeweils noch ein Vertreter der im Gemeindeparlament aktiven politischen Parteien. Auch die beiden Einrichtungen Seniorenheim Waldhof und Therapiezentrum Helsa sind jeweils mit einer Person zu den Terminen eingeladen.

Das klappt auch, aber die „Stamm-Besatzung“ ist noch nicht vollständig! Aus dem OT Helsa wirkt momentan keiner mit, auch ist der OT St.Ottilien noch nicht vertreten. Dafür suchen die beiden Vorstandsleute, die immer im Gemeindeblättchen unter "Seniorennachrichten"stehen, noch Mitmacher. Sitzungen sind mindestens zweimal im Jahr.

„Dass kann joh net so vähle Arbeit sinn, dass doh deshalb keiner kimmet!“

„Hast Recht, das ist alles überschaubar. Die „Arbeit“ besteht darin, den Mitbürgern, die das sechzigste Lebensjahr hinter sich haben, bei wichtigen Fragen zu helfen. Dafür wurde die Grundlage in Helsa am 22.12.2006 in Kraft gesetzt, in dieser Beirats-Satzung wird der Aufgabenbereich, hier etwas vereinfacht ausgeführt, so beschrieben:

-           Beratung der politischen Gremien und der Gemeindeverwaltung

            zu Maßnahmen für die Älteren,

-           auf Anfrage von politischen Gremien Stellungnahmen abgeben,

-           Anregungen und Wünsche aus dem Kreise der älteren Mitbürger an

            „die Politik“ bzw. die Gemeindeverwaltung weitergeben,

-           eigene Ideen darlegen, bei kulturell-gesellschaftlichen Ereignissen mitwirken und

-           die älteren Einwohner über Beratungen und Hilfsangebote informieren.

Das sind alles Sachen, über die sich jeder Mitmacher in den Beirats-Sitzungen und mit ein paar Drucksachen schlau machen kann.“

„Doh well ich Dä awwer danken, dass hasde gut erklärt! Nu weiß ich Bescheid! Dass ess joh gar net kompleziert, wo De doh middemachesd! Doh kenne ich awwer welche, die dass auh könnden! Dennen well ich dass moh saachen, sollen sich bi Däh melden!“

„Mach das, man kann sich im Bürgerbüro bei Frau Ziech melden, 05605 / 8008 – 22,

oder bei den Genannten unter den „Seniorennachrichten“. Dir auch danke, und Tschüß!“